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IoT-Schlagzeilen November 2020: Cybercrime-Welle, KI-Subventionen, M2M-SIM für das Saisongeschäft

IoT-Schlagzeilen November 2020: Cybercrime-Welle, KI-Subventionen, M2M-SIM für das Saisongeschäft

Neue Welle an Cyberangriffen

Seit der letzten Septemberwoche hat eine ganze Reihe an Cyberangriffen mit Erpressersoftware prominente Opfer gefunden. Mit dabei waren der Schweizer Uhrenkonzern Swatch, die amerikanische Klinik-Kette Universal Health Services, die französische Reederei CMA CGM und Arthur J. Gallagher als weltweit führender Versicherungsmakler. Genaue Schäden sind noch nicht bekannt, aber bei Swatch beispielsweise waren auch zwei Wochen nach dem Angriff waren noch nicht alle Systeme wieder in Betrieb, wie die Schweizer Tageszeitung Blick und der Finanznachrichtendienst AWP berichten. Die ganze Geschichte beim ORF. Ebenfalls im Oktober im Visier der Hacker: Die deutsche Software AG sowie der Spielehersteller Ubisoft. In Finnland wurden dagegen Praxen von Psychotherapeuten gehackt und den Patienten mit Veröffentlichung ihrer Krankenakten gedroht, berichtet Heise.

US-Armee vs. Trickbot

Im Oktober hat die US-Armee einen Großangriff auf das Bot-Netzwerk Trickbot gestartet. Laut Golem sollen die Angriffe des Cyber Commands des US-Militärs Trickbot nicht dauerhaft demontieren. Vielmehr soll die russischsprachige Gruppe hinter Trickbot im Vorfeld der US-Wahl beschäftigt gehalten werden.

Kleine und mittelständische Unternehmen sollen bei KI unterstützt werden

Die Digitalminister der Bundesländer fordern ein neues staatliches Förderprogramm für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Deutschlands kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs). Allerdings stehen noch keine konkreten Summen im Raum. Mehr dazu bei com-Magazin.

Saisongeschäft für M2M-SIM-Karten: mdex führt Datenpooling Unlimited ein

Wireless Logic mdex GmbH hat neben dem bekannten dynamischen Datenpooling jetzt auch Datenpooling Unlimited für M2M-SIM-Karten im Angebot. Beim dynamischen Datenpooling buchen Kunden eine bestimmte Anzahl an M2M-SIM-Karten mit festem Datenvolumen. Ist das Datenvolumen einer SIM-Karte erschöpft, greift diese auf das Volumen einer anderen mdex SIM-Karte im gleichen Datenpool zu. Beim Datenpooling Unlimited bucht der Kunde stattdessen ein bestimmtes Datenvolumen mit beliebiger Laufzeit und beliebige Anzahl an M2M-SIM-Karten. Damit können Leistungsspitzen speziell im Saisongeschäft noch besser abgefedert werden. Mehr dazu bei mdex.

Volkwagen erhöht Schlagzahl bei der Automatisierung

VW hat für die Fertigung in Emden und Chattanooga (USA) mehr als 1400 Roboter des japanischen Herstellers FANUC geordert. Die Nutzfahrzeuge-Sparte will weitere 800 Roboter von ABB in Hannover einsetzen. Mehr dazu bei Konradin Industrie.

Nur 4 Prozent der Unternehmen nutzen KI bei personalisierter Werbung

Obwohl 77 Prozent der Verbraucher glauben, Unternehmen nutzten KI-basierte Lösungen bei der Personalisierung von Werbung, tun dies tatsächlich nur 4 Prozent, wie der Digitalverband Bitkom in einer neuen Studie schreibt.

Datenschutz: Tesla dürfte keine Zulassung erhalten

Das Netzwerk Datenschutzexpertise berichtet in einer Studie, dass Autos von Tesla wegen vieler Datenschutzverstöße in der EU nicht zugelassen werden dürften. Dabei listen die Experten 40 Seiten an Datenschutzverstößen auf, unter anderem den Wächter-Modus der Tesla-Modelle. Mehr dazu bei Heise.

Nokia baut 4G-Netz auf dem Mond auf

In Zusammenarbeit mit der NASA arbeitet Nokia an einem 4G-Netz auf dem Mond. Die Kommunikationseinrichtungen sollen unter anderem Videoübertragungen, Kommunikation zwischen Astronauten und die Gerätesteuerung ermöglichen, schreibt Com-Magazin.

 

IoT-Schlagzeilen Oktober 2020: 3G-Abschaltung, Hackerangriff, Home-Office-Sicherheit

IoT-Schlagzeilen Oktober 2020: 3G-Abschaltung, Hackerangriff fordert Todesopfer, Home-Office-Sicherheit

3G-Abschaltung ab Juni 2021 – Industrie 4.0 muss jetzt handeln

Nach Vodafone hat auch die Telekom die 3G-Abschaltung auf den 30. Juni 2021 festgelegt. Auch Teléfonica O2 will das veraltete Netz in naher Zukunft zugunsten des 4G-Ausbaus abschalten. Damit können Unternehmen mit 3G-Routern nur noch Daten in EDGE-Geschwindigkeit übertragen – für viele M2M-Anwendungen reicht das nicht aus. Wireless Logic mdex macht das Upgrade auf LTE einfach: 4G-Industrie-Router kann man nicht nur kaufen, sondern auch ohne große Kapitalbindung mieten. Mehr dazu bei Wireless Logic mdex.

Hackerangriff auf Universitätsklinikum Düsseldorf fordert Todesopfer

Cyberkriminelle haben im September rund 30 Server des Uni-Klinikums Düsseldorf mit Ransomware verschlüsselt, um eine nicht bekannte Lösegeldsumme zu erpressen. Der Folge musste eine Patientin per Rettungsdienst nach Wuppertal verlegt werden und verstarb am Tag darauf. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun auch wegen fahrlässiger Tötung. Überraschend: Nachdem die Polizei die Hacker auf dem vorgegebenen Kontaktweg über die lebensbedrohliche Gefährdung informiert hatte, haben die Kriminellen einen Entschlüsselungscode gratis zur Verfügung gestellt. Die Wiederherstellung der Daten soll dennoch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Mehr dazu beim Landtag NRW. Weitere Informationen zur Abwehr von Cyberangriffen bei Wireless Logic mdex.

Shadow-IT: Schutzkonzepte für das Home Office

Im zunehmenden Trend zum Home Office geraten immer mehr private Endgeräte ins Firmen-Netzwerk. Genau diese Shadow-IT kann erhebliche Sicherheitsrisiken mit sich bringen. Com! Professional diskutiert mit Experten die besten Möglichkeiten, das Home Office vor Hackerangriffen zu schützen. Lösungen für die Einbindung von Home Offices ins Firmennetzwerk bei Wireless Logic mdex.

Zoom-Fatigue: Online-Meetings erschöpfen Mitarbeiter – und die Lösung

Die Corona-Krise zwingt Mitarbeiter ins Home Office und oft in zahlreiche Online-Meetings. Befragungen zufolge ermüden Menschen damit auf eine andere Art und Weise. Dr. Jutta Rump von der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft in Ludwigshafen hat die Lösung: Strikte Zeitbegrenzung von Online-Meetings auf 45 Minuten und regelmäßige Pausen von mindestens 15 Minuten. Mehr dazu bei Heise.

DSGVO-Verstöße: 1&1 und Deutsche Wohnen zahlen in Deutschland Höchststrafe

Im Jahr 2019 haben die British Airways für Verstöße gegen die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) mit 205 Mio. Euro die größte Individualstrafe erhalten, gefolgt von der US-Hotelkette Marriott mit 110 Mio. Euro. Auch zwei deutsche Unternehmen liegen in den Top Ten: 1&1 musste 9,55 Mio. Euro bezahlen, die Deutsche Wohnen sogar 14,5 Mio. Euro. Mehr dazu bei Statista und Enforcement Tracker.

Ransomware: Forscher macht Kaffeemaschine zur Erpressermaschine

Sicherheitsforscher Martin Hron von Avast ist es gelungen, eine smarte, aber ungesicherte  IoT-Kaffeemaschine zu verschlüsseln. Die Lösegeldforderung konnte er auf dem Display einblenden. Der Betroffene konnte nur noch den Stecker der Kaffeemaschine ziehen. Die ganze Geschichte bei Golem.

Bosch: Autonomes Fahren ersetzt den Fahrer nicht

Bosch hat ein neues Fahrassistenzsystem für LKWs vorgestellt, betont aber, dass diese Systeme auch in der vorhersehbaren Zukunft den Fahrer als letzte Kontrollinstanz nicht ersetzen können. Bosch-Projektleiter Michael Schulz: „Manuelle und automatisierte Fahrphasen lösen sich künftig ab, Fahrzeug und Fahrer übergeben sich das Lenkrad sozusagen wie bei einem Staffellauf. Beim teilautomatisierten Fahren nach SAE Level 2 muss der Fahrer jederzeit, beim bedingt automatisierten Fahren nach SAE Level 3 nach Aufforderung übernehmen können. Das Ziel ist, den Fahrer immer in einem Zustand der optimalen Beanspruchung zu halten, damit er dazu in der Lage ist.“ Mehr dazu bei Profi-Werkstatt.

M2M-SIM-Karten mit Datenpooling Unlimited: IoT-Lösung für das Saisongeschäft

Wireless Logic mdex bietet ab sofort eine Ideallösung für saisonal unterschiedliche Datennutzung bei M2M-SIM-Karten an. Bisher konnte beim einfachen Datenpooling-Tarif das Gesamtvolumen aller M2M-SIM-Karten im Bestand insgesamt genutzt werden: Wenn das Datenvolumen einer SIM-Karte in einem Monat verbraucht ist, wird ungenutztes Volumen einer anderen SIM genutzt. Beim Datenpooling Unlimited kann jetzt ein beliebiger Zeitraum für die Nutzung des Datenpools gewählt werden – ein entscheidender Vorteil für Popup-Stores, Events, Marktbeschicker, Landwirtschaft und das Saisongeschäft. Mehr dazu bei Wireless Logic mdex.

Kaufland-Lager: Bald übernehmen die Roboter

Die Handelskette Kaufland will weiter automatisieren: Die Firma Vanderlande soll am Standort Geisenfeld bei Ingolstadt bis 2023 ein automatisches Kleinteilelager und eine automatische Kommissionieranlage für schnelldrehende Artikel errichten. Von Geisenfeld aus sollen mehr als 100 Kaufland-Märkte in Bayern und Baden-Württemberg beliefert werden. Mehr dazu bei Logistra.

Aldi Süd baut Ladestellennetz aus

Der Discounter kooperiert mit Energieversorger Enercity beim Ausbau seiner Ladestellen-Infrastruktur. In diesem Jahr sollen noch 200 Filialen je eine neue Ladestation für Elektro-Fahrzeuge erhalten. „Wo immer möglich“ würden die Stationen mit selbst erzeugtem Strom aus Fotovoltaikanlagen auf den Filialdächern betrieben werden, sagt Aldi Süd. Mehr bei energate messenger.

 

IoT-Schlagzeilen KW 09: Windows-Zwangskonto, BMW Smart Factory, KI Ethik

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 09 | 24. Februar 2020

BMW baut Smart Factory in Dingolfing auf

BMW erprobt in seiner neuen Smart Factory in Dingolfing erstmals eine vollständig automatisierte Logistik.  Möglich macht dies die 5G-Technologie, die im weiteren Projektverlauf in als Versuchsnetz aufgebaut werden soll. Das Joint Venture BMW Brilliance Automotive bereits alle drei BMW-Werke flächendeckend mit dem 5G-Mobilfunknetz ausgestattet. Langfristiges Ziel ist es, an allen weltweiten Werksstandorten der BMW Group ein 5G-Netz aufzubauen.

Windows 10: Zwangskonto könnte Aufwand für KMU erhöhen

Microsoft verlangt auch von deutschen Windows-Kunden in Zukunft das Anlegen eines Online-Kontos. Das Anlegen eines Zwangskontos kann bei der Installation von Windows 10 nur verhindert werden, wenn keine Internetverbindung besteht. Das dürfte gerade für kleinere Unternehmen den Installationsaufwand erheblich erhöhen. Mehr bei Com Professional.

Bosch will der KI ethische Grenzen setzen

Bosch hat sich für den Einsatz von KI in seinen intelligenten Produkten Leitlinien gegeben. Dabei soll der Mensch bei allen Entscheidungen der KI die Kontrollinstanz sein. „Mit dem KI-Kodex geben wir unseren Mitarbeitern klare Leitlinien für die Entwicklung von intelligenten Produkten an die Hand“, sagt Bosch-CEO Volkmar Denner. „Unser Ziel ist, dass die Menschen unseren KI-Produkten vertrauen.“

USA: Ransomware zwingt Pipeline-Betreiber zur Abschaltung

Die Betreiber einer US-Gaspipeline mussten mehrere Anlagen für zwei Tage abschalten, nachdem IT und OT mit Erpressungssoftware infiziert wurde. Diesmal gelang der Einbruch über die „Schwachstelle Mitarbeiter“: Die Ransomware wurde über E-Mails mit manipulierten Links verbreitet. Das meldet die US-Behörde Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) des Heimatschutzministeriums DHS. Um welches Energieunternehmen es sich genau handelt, sagte die CISA nicht.

Fast 80 Prozent automatisierbarer Büroarbeiten bleiben unentdeckt

Laut Prozess-Automatisierer Automation Anywhere bleiben fast 80 Prozent der manuellen, repetitiven Front- und Back-Office Aufgaben unentdeckt, könnten aber automatisiert werden. Die herkömmlichen manuellen Methoden zur Prozesserkennung seien aber oft zeitaufwendig und der ROI ungewiss. Automation Anywhere hat nun einen Bot vorgestellt, der eine Prozesserkennung auf Basis Künstlicher Intelligenz bieten soll. Das Programm beobachtet menschliches Verhalten und analysiert Unternehmensanwendungen, um Geschäftsprozesse zu zu automatisieren. Mehr dazu bei Infopoint Security. 

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IT-Trans, Karlsruhe, 3. – 5. März 2020

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IoT-Schlagzeilen KW 08: Chinesen hacken Equifax, Emotet im WLAN, EU vs. KI

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 08 | 17. Februar 2020

Umweltverein BUND verlangt 5G-Stopp in Hamburg

Der Umweltschutzverein BUND will den 5G-Ausbau in Hamburg stoppen, weil angeblich die gesundheitlichen Folgen nicht ausreichend erforscht seien. Aus Sicht des Bundesamtes für Strahlenschutz besteht allerdings kein Grund zur Sorge. Hamburg ist eine von sechs 5G-Modellregionen, in denen der Ausbau gefördert wird. Mehr bei T3N.

China soll hinter Equifax-Hack stehen

Das US-Justizministerium hat Anklage gegen vier Angehörige der chinesischen Armee erhoben. Das Quartett soll bei einem Hack bei der US-Wirtschaftsauskunftei Equifax im Jahr 2017 Daten von rund 145 Millionen US-Bürgern abgegriffen haben. Um ihre Spuren zu verwischen, sollen die Angeklagten die Daten über 34 Server in 20 Ländern umgeleitet haben. Dass die vier Angeklagten von China ausgeliefert werden, dürfte unwahrscheinlich sein. Mehr dazu beim Spiegel.

Emotet-Trojaner verbreitet sich über das WLAN

Eine neue Variante des Trojaners Emotet soll sich nach Berichten des US-Sicherheitsunternehmens Binary Defense über benachbarte WLANs weiterverbreiten und mit Brute-Force-Attacken gesicherte Netzwerke zu knacken. Als Gegenmaßnahme sollen komplexe Passwörter der Zugangsgeräte wirken.

EU will Künstliche Intelligenz kontrollieren

Das Europaparlament will jetzt die Künstliche Intelligenz kontrollieren. So sollen Unternehmen Algorithmen, die Entscheidungen treffen, für Prüfungen durch Behörden offengelegt werden. Damit soll verhindert werden, dass z. B. Chatbots für die Nutzer diskriminierende Entscheidungen treffen. Die Europäische Kommission hat angekündigt, am 19. Februar 2020 einen Plan für eine Europäische Herangehensweise zu präsentieren. Mehr dazu bei der EU.

Microsoft begrüßt Europa-Cloud Gaia-X

Überraschend hat Microsoft-Präsident Brad Smith die von Deutschland und Frankreich geplante Europa-Clkoud Gaia-X gelobt. Ursprünglich war Gaia-X aus der Taufe gehoben worden, um die Abhängigkeit von den USA und anderen außereuropäischen Anbietern zu verringern. Das Projekt sei ein „durchdachter Vorschlag“, sagte Smith und kündigte sogar eine Beteiligung von Microsoft an: „Der Vorschlag besagt, dass Unternehmen aus verschiedenen Ländern an Gaia-X teilnehmen können, solange sie objektive Standards für den Datenschutz und die Nutzung der Daten erfüllen.“ Mehr bei Com Professional.

USA verschärfen Anklage gegen Huawei wegen Industriespionage

Das US-Justizministerium hat seine Anklage gegen den chinesischen Konzern Huawei verschärft und wirft dem chinesischen Telekom-Ausrüster seit Jahren anhaltende Industriespionage und der Diebstahl von geistigem Eigentum vor. Das Unternehmen wird daher zusätzlich nach einem Gesetz zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität angeklagt. Mehr bei Com Professional.

 

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IoT-Schlagzeilen KW 07: Shadow-IoT wächst, Passwortwechsel überflüssig, Google verkauft VR-Brille direkt

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 07 | 10. Februar 2020

Schatten-IoT: Geräte-Wirrwarr bedroht Unternehmen

Home Offices und die Verbreitung von WLAN-fähigen mobilen Geräten in Unternehmen führen nach Auffassung des Cloud-Anbieters Infoblox zu einem Internet of Things mit zahlreichen unbekannten Endgeräten. Das geht aus einer Infoblox-Befragung unter 2650 IT-Experten hervor. So hätten 80 Prozent der Befragten in den letzten 12 Monaten unbekannte Geräte in der Unternehmens-IoT entdeckt. Besonders kritisch: Von Laptops über Ebook-Reader bis hin zu vernetzten Küchenhelfern seien private Geräte häufig schlecht gesichert mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden. In Deutschland haben rund 40% der Firmen mit 50-500 Mitarbeiter 2.000 bis 5.000 Geräte im Netzwerk. Die Empfehlung: Strikte Vorgaben der IT.

BSI einsichtig: Regelmäßiger Passwortwechsel überflüssig

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rückt von seinem Standpunkt ab, dass Passwörter regelmäßig geändert werden müssen. In der Neuausgabe des BSI-Grundschutz-Kompendiums gibt es keine entsprechende Empfehlung mehr. Regelmäßige Passwort-Änderungen führen nach Ansicht von Security-Experten eher zur Wahl schwacher Passwörter. Starke Passwörter hätten dagegen jahrelang Bestand. Mehr dazu bei Heise.

Google verkauft VR-Brille jetzt direkt an Unternehmen

Google wird vorerst seine auf AR- und VR-Anwendungen ausgerichtete Datenbrille Google Glass Enterprise Edition 2 in den USA an Unternehmen direkt vertreiben. Bislang waren nur ausgewählte Partner offenbar zu Testzwecken beliefert worden. Die Enterprise-Version der Brille kann zum Beispiel Checklisten und Handlungsanweisungen einblenden, damit Wartungsmitarbeiter die Hände frei haben. Mehr dazu bei Com! Magazin.

 Energie-Verband kritisiert intelligente Stromzähler

Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) hat den verpflichteten Einsatz intelligenter Stromzähler (Smart-Meter) per Verordnung kritisiert. Die jetzt durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizierten Geräte kämen „viel zu spät und bieten kaum mehr Funktionen als bisher genutzte analoge Zähler. Die erste Generation intelligenter Messsysteme ist eine Enttäuschung für den Markt als auch die Verbraucher“, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (bne). Der vom Gesetzgeber gewählte strenge Regulierungsansatz bei der Einführung von Smart-Metern sei verantwortlich dafür, dass der Rollout mit drei Jahren Verzögerung beginnt und die jetzt zertifizierten Geräte keine der notwendigen Funktionen abdecken würden, heißt es in einer bne-Erklärung.

Cyberabwehr: Faktor Mensch besser als sein Ruf

Mitarbeiter werden häufig als das größte Sicherheitsrisiko bei der IT-Sicherheit angesehen. Das sieht man an der Universität Greenwich im Forschungsschwerpunkt Cybersecurity anders: Menschen könnten auch dann Cyberrisiken erkennen, selbst wenn sie keine Fachleute sind. „Die Mitarbeiter müssen stärker in die Cyber-Abwehr eingebunden werden“, fordert Ryan Heartfield, Cybersecurity-Spezialist der Universität. „Sie könnten zum Beispiel als menschliche Sensoren fungieren. So werden die Anwender im Handumdrehen zu einem der stärksten Glieder bei der Erkennung von Bedrohungen, die auf Täuschung setzen.“ Ein einzelner Mitarbeiter, der einen Angriff korrekt erkennt und ihn intern kommuniziert, kann das gesamte Unternehmen absichern. Das gesamte Interview mit Ryan Heartfield bei Com! Magazin.

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IoT-Schlagzeilen KW 06: Cyber-Crime wird immer cleverer, 5G-Lecks werden teuer, SAP-Chef sieht Europa-Cloud skeptisch

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 06 | 3. Februar 2020

Cyber-Crime wird immer intelligenter

Im Jahr 2020 werden Cyberangriffe deutlich intelligenter, warnt L aurence Pitt, Global Security Strategy Director bei Juniper Networks, in Security Insider: „Die Anzahl an personalisierten Phishing-E-Mails, die die Empfänger direkt ansprechen, nimmt zu. Damit bleibt Phishing weiter relevant und für Anwender wird es zunehmend schwieriger, echte E-Mails von Phishing-E-Mails zu unterscheiden.“ Weitere Bedrohung: Mit Deep Fakes, also gefälschtem Bild- und Videomaterial sollen insbesondere Wahlen beeinflusst werden.

5-G-Sicherheitsverstöße sollen für Unternehmen teuer werden

Die Bundesregierung plant offenbar, bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes als Bußgeld für Firmen, die gegen die 5G-Netzsicherheitsvorschriften verstoßen. Mittlerweile hat der US-Geheimdienst nach Handelsblatt-Berichten Beweise vorgelegt, dass der umstrittene chinesische Netzausrüster Huawei mit den chinesischen Sicherheitsbehörden kooperiert. Mehr dazu beim Spiegel.

Europa-Cload Gaia-X: SAP-Chef bleibt skeptisch

SAP-Chef Christian Klein findet die Cloud-Strategie der Bundesregierung unausgereift, berichtet Com Magazin. Das langfristige Ziel des vor allem von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) vorangetriebenen europäischen Cloud-Netzwerks Gaia-X sei ihm noch nicht klar: „Die Frage ist doch: Wie will ich abseits der reinen Datenspeicherung mit so einer Cloud Geld verdienen?“ Diese Frage sei noch immer offen. Außerdem hätten zahlreiche Unternehmen bereits eine Cloud-Lösung, die europäischen Sicherheitsstandards genügen. „Viele große Unternehmen haben heute schon mächtige Rechenzentren in Europa und in Deutschland, wo genau das gemacht wird“, sagte Klein.

Datenverkauf: Avast entschuldigt sich

Nachdem Avast, Hersteller des gleichnamigen Gratis-Virenscanners, des Datenverkaufs überführt wurde, hat sich jetzt Avast-CEO Ondrej Vlcek in einem offenen Brief entschuldigt und zugesichert, dass der Handel mit Daten sofort eingestellt wird. Das Antiviren-Tool hatte die Nutzer beim Surfen überwacht und die Browser-Daten an Dritte weitergegeben, wie Watson, PCMag und Motherboard (Vice) berichten. Avast-Tochter Jumpshot hatte die Daten unter anderem an Google, Microsoft, McKinsey und Pepsi verkauft. Mit dabei: Browserverlauf, Suchvorgänge, GPS- und Google-Maps-Koordinaten, besuchte LinkedIn-Seiten und YouTube-Videos. Die Quelle der Daten sei dabei laut Fachleuten teilweise rekonstruierbar. Jumpshot wird in Folge des Skandals geschlossen. Mehr dazu bei Heise.

In Schleswig-Holstein werden die Stromzähler digital

Der in Schleswig-Holstein für die Energiewende zuständige Agrarminister Jan Philipp Albrecht hat mit der Schleswig-Holstein Netz AG den Startschuss für den Einbau intelligenter digitaler Strom-Messsysteme gegeben. „Intelligente Messsysteme sind ein wichtiger Baustein für die Digitalisierung der Energiewende“, sagt Albrecht. „Wir brauchen vernetzte Mess- und Steuerungseinrichtungen, um von der Stromwende zur Sektor-übergreifenden Systemwende zu gelangen.“ Vom Smart-Meter-Rollout verspricht man sich präzisere Datenerfassung und geringeren Verwaltungsaufwand. Der digitale Stromzähler erfasst viertelstündlich den Energieverbrauch der Kunden und übermitteln diesen an den Netzbetreiber. Mehr dazu bei topAgrar.

 Roboter greifen ins Bäckerhandwerk ein

Das Dresdner Startup Wandelbots will Backstuben automatisieren. In einem Pilotprojekt hat das Unternehmen Roboter bei der Bäckerei und Konditorei Tschirch in Görlitz eingeführt. Die Roboter sollen besonders monotone Aufgaben übernehmen; in diesem Fall geht es um das Ablegen der in einer Maschine geformten Semmeln auf Kipprahmen. Der Gag: Mit einer Sensorjacke bekleidet, kann jeder Mitarbeiter ohne Programmierkenntnisse dem Roboter Bewegungen vormachen und ihn anlernen. Mehr dazu bei Founderella.

Autonom fahrende Busse starten in München

Die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) testen automatisierte Elektro-Kleinbusse, berichtet Radio Arabella: Im zweiten Quartal 2020 sollen zwei automatisierte E-Shuttlebusse im Olympiapark verkehren. Allerdings fahren die Kleinbusse im Test noch nicht automatisiert, sondern sammeln mit Sensoren anonymisierte Umgebungsdaten. Autonom sollen die Busse im Herbst 2020 fahren – allerdings überwacht von einem „Sicherheitsfahrer“.

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IoT-Schlagzeilen KW 05: Massiver DSL-Ausfall, Warnung vor Gesichtserkennung, 5G auch ohne Chinesen unsicher

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 05 | 27. Januar 2020

DSL-Ausfall bei Vodafone: Tausende von Anschlüssen ohne Internet

Am Freitag meldete Vodafone aufgrund von Wartungsarbeiten massive Störung des DSL-Netzes. „Noch andauernde Wartungsarbeiten führen derzeit zu geringerer Kapazität in unserem DSL-Netz“, hieß es in einem offiziellen Facebook-Post von Vodafone. Offenbar waren vom Ausfall Tausende von Anschlüssen betroffen. Allein bei der unabhängigen Website allestörungen.de gingen 14.000 Meldungen ein. Der beste Schutz gegen DSL-Ausfälle bleibt für Unternehmen derweil eine DSL-Backup-Lösung z. B. über das mdex LTE Pro Paket.

Google-Chef warnt vor Gesichtserkennung durch KI

Google-Chef Sundar Pichai hat vor Risiken der Gesichtserkennung per KI gewarnt und Regierungen dazu aufgerufen, schnell verbindliche Regeln für deren Einsatz festzulegen. Google selbst würde bewusst auf das Angebot derartiger Technologiren verzichten, „weil uns bewusst wurde, dass es eine Technologie voller Risiken ist“. Neben etlichen asiatischen Anbietern vermarktet auch Amazon die Gesichtserkennung Recognition. Mehr dazu bei Com Professional.

Sicherheitsexperte: „Es ist zu spät, um 5G sicher zu machen“

Ob Huawei oder nicht, das 5G-Netz ist jetzt schon unsicher, sagt der renommierte Sicherheitsexperte und Kryptograph Bruce Schneier. „Chinesen, Iraner, Nordkoreaner und Russen brechen seit Jahren in US-Netzwerke ein, ohne die Kontrolle über die Hardware, die Software oder die Unternehmen, die die Geräte herstellen, zu haben“, erklärt der Fachmann, der Dozent an der Harvard Kennedy School und Vorstandsmitglied bei der Electronic Frontier Foundation, AccessNow und dem Tor Project ist. Scheier sieht drei Probleme: Erstens seien die Standards zu komplex, um sie sicher zu implementieren. Zweitens biete die Rückwärtskompabilität zu 4G zahlreiche veraltete Protokolle als Einfallstor. Drittens hätten die 5G-Standardkomitees viele Gelegenheiten zur Verbesserung der Sicherheit verpasst: Viele der neuen Sicherheitsfunktionen seien optional, und würden ähnlich wie bei 4G gar nicht erst implementiert. Mehr dazu bei Golem.

Amazon: Kein Machine Learning ohne menschliche Hilfe

Amazons Technik-Chef Werner Vogels glaubt, dass lernende Computer noch lange auf menschliche Hilfe angewiesen sein werden. Um Computersysteme überhaupt anlernen zu können, müssen Menschen 20 oder 30 Prozent der Daten für sie beschreiben. Vogels: „Dieses Verhältnis kann sich mit der Zeit verschieben. Das Ziel ist natürlich, so viel wie möglich von diesem Prozess zu automatisieren Geschäftsprozesse integrieren und automatisieren.“ Die Menschen müssten trotzdem viele Fähigkeiten behalten: „Wenn die Autobatterie aufgibt und die Roboterwagen-Software sich abschaltet, sollte man besser in der Lage sein, selber zu fahren.“ Mehr dazu bei Com Magazin.

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IoT-Schlagzeilen KW 04: Mittelstand im Visier von Hackern, Henkel senkt Kosten mit IoT, Pinacol-Cyberangriff mit dramatischen Folgen

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 04 | 20. Januar 2020

Osiander, Wempe, Digitech: Mittelstand im Visier von Cyberkriminellen

Nachdem in den letzten drei Jahren insbesondere Großkonzerne wie Maersk oder Norsk Hydro massive Verluste durch Ransomware verkraften mussten, konzentrieren sich Cyberkriminelle jetzt auf leichtere Beute. Insbesondere kleinere und mittelständische Betriebe sind immer noch zu wenig auf IT-Angriffe vorbereitet. So berichtet Com Magazin von den jüngsten Angriffen auf die Juwelierkette Wempe, den Buchhändler Osiander und die Schweizer Einzelhandelsplattform Digitech Galaxus.

Emotionalität entscheidend für den Erfolg von Sprachassistenten

Entwickler arbeiten daran, Sprachassistenten und Bots mehr Empathie und Emotionen einzupflanzen, um die Akzeptanz zu erhöhen. Das Erfolgsrezept beschreibt Com Magazin.

Henkel: Vernetzte Produktion senkt Kosten und Bestand

Waschmittelhersteller Henkel wurde vom Weltwirtschaftsforum (WEF) für seine vernetzte  Wasch- und Reinigungsmittelproduktion in Düsseldorf zum „Advanced 4th Industrial Revolution Lighthouse“ ernannt. Dr. Dirk Holbach, Leiter Global Supply Chain Laundry & Home Care bei Henkel: „Das Netzwerk ist eine Plattform zur Entwicklung und Skalierung von Innovationen. Darüber hinaus schafft es Möglichkeiten für unternehmensübergreifendes Lernen und Zusammenarbeit, um so neue Maßstäbe für die globale Manufacturing Community zu setzen.“

Die intern entwickelte cloud-basierte Datenplattform „Digital Backbone“ vernetzt mehr als 30 Produktionsstandorte und zehn Distributionszentren weltweit in Echtzeit. Im Ergebnis erzielt Henkel nach eigenen Angaben zweistellige Kosten- und Bestandsreduzierungen.

Allianz: Cyberangriffe werden zum größten Risiko für Unternehmen

Einer Studie der Allianz-Versicherungen zufolge sehen Unternehmen weltweit mittlerweile Cyberangriffe als größere Bedrohung an als etwa Feuer- und Explosionsgefahren in der Fertigung, Naturkatastrophen, Lieferantenausfälle oder Maschinenstillstand. „Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem Cyber für Unternehmen genauso wichtig ist wie die traditionellen Geschäftsrisiken“, erklärt Jens Krickhahn, Practice Leader Cyber, AGCS Zentral- und Osteuropa. Cyberkriminalität kostet heute nach Allianz-Schätzungen 600 Milliarden Dollar (520 Milliarden Euro) pro Jahr, gegenüber 445 Milliarden Dollar (385 Milliarden Euro) im Jahr 2014 (Quelle: Center for Strategic and International Studies). Dem gegenüber steht ein durchschnittlicher wirtschaftlicher Schaden von 208 Milliarden Dollar (180 Milliarden Euro) aus Naturkatastrophen über die letzten zehn Jahre – also nur rund ein Drittel.

Datenschutz-Bedenken behindern IoT-Projekte

Insbesondere bei kleineren und mittelständischen Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern hemmen Sorgen vor Industriespionage und Hackerangriffen die Innovationsfreude.  Das geht aus einer Studie von IDG Research Services und dem TÜV SÜD hervor. Vor allem kleinere Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern haben Vorbehalte bei IoT-Projekten. Ihnen fehlen oft Ressourcen und Know-how, wenn es um Datenschutz und IT-Sicherheit geht, deshalb wollen sie hier möglichst kein Risiko eingehen“, sagt Stefan Vollmer, CTO der TÜV SÜD Sec-IT GmbH. Mehr bei Zeitung für kommunale Wirtschaft.

Cyberangriff auf Picanol hat dramatische Auswirkungen

Der belgische Maschinenbauer muss wegen eines Ransomware-Angriffs 1500 der 2300 Beschäftigten in Kurzarbeit schicken; der Handel mit der Picanol-Aktie wird kurzfristig ausgesetzt. Mehr dazu bei Com Magazin.

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IoT-Schlagzeilen KW 3: Schnelladestationen bleiben selten, Bosch mit KI-Initiative, Bitkom fordert Digitalministerium

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 3 | 13. Januar 2020

Ladeinfrastruktur wächst innerhalb von 12 Monaten um 50 Prozent

In Deutschland sind mittlerweile rund 24.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte installiert – 8.000 mehr als vor einem Jahr. Damit wurde ein Plus von 50 Prozent erzielt. Der Anteil an Schnelladestationen liegt jedoch nur bei 15 Prozent. Das geht aus einer Erhebung des Branchenverbandes BDEW hervor.

Bosch will 20.000 Mitarbeiter zu KI-Experten weiterbilden

Bosch will bis 2025 sämtliche Produkte „mit KI bestücken, mit ihr entwickeln oder produzieren“, sagte Nordamerika-Chef Minke Mansuetti während der CES in Las Vegas. Dazu will der Konzern 20.000 Mitarbeiter entsprechend fortbilden. Derzeit sind nach Unternehmensangaben lediglich 1000 Mitarbeiter auf diese digitalen Zukunftstechnologien spezialisiert, schreibt COM Magazin.

Branchenverband Bitkom fordert Digitalministerium

Der Branchenverband Bitkom verlangt die Einrichtung eines dezidierten Digitalministeriums auf Bundesebene. Derzeit gibt es mit Dorothee Bär lediglich eine Staatssekretärin für Digitales im Bundeskanzleramt. Konkrete Aufgabenstellungen für das Ministerium nennt Bitkom nicht, warnt aber vor einem weiteren Zurückfallen der deutschen Industrie bei der Digitalisierung. Mehr dazu bei COM Magazin.

iNext wird erstes 5G-Auto von BMW

BMW will den iNext im Jahr 2021 mit Hilfe von Samsung als erstes Auto auf den Markt bringen, das die 5G-Technologie nutzt. Danach soll das System auf die komplette Fahrzeugflotte übertragen werden. Mehr bei Car IT.

Volkswagen kauft eigene IT-Experten ein

Der VW-Konzern will den IT-Dienstleister Diconium für einen dreistelligen Millionenbetrag komplett übernehmen. Ziel ist es, bei der zunehmenden Digitalisierung der Fahrzeuge unabhängig von IT-Zulieferern zu werden und eigene Entwicklungskapazitäten aufzubauen, berichtet COM Magazin.

Smart Island: Britische Touri-Insel wird „intelligent“

Nur 2200 Einwohner leben auf den malerischen Scilly-Inseln am Südzipfel von England, aber pro Jahr kommen mehr als 100.000 Touristen. Dabei wirtschaften die Insulaner weit weniger effizient als z. B. das benachbarte Cornwall. Der Energieverbrauch pro Haushalt lag auf den Inseln mit 7.672 kWh fast doppelt so hoch wie im britischen Durchschnitt und rund 30 Prozent höher als in Cornwall. Mit der Smart-Island-Initiative soll alles anders werden: In Zukunft soll 40 Prozent des Energiebedarfs durch erneuerbare Energie gedeckt werden; eine IoT-Plattform sorgt für mehr vernetzte Effizienz. Mehr dazu bei Internet of Things.

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IoT-Schlagzeilen KW 50: Berlin ohne Windows 10 arbeitsunfähig, Mitarbeiter pro Automatisierung, deutsches Luft-Taxi startet autonom

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 50 | 9. Dezember 2019

Windows 10: Berliner Verwaltung vor Arbeitsunfähigkeit

Nach Berichten der Zeit sind die Berliner Behörden nicht in der Lage, ihre IT-Systeme zum Support-Ende von Windows 7 rechtzeitig auf Windows 10 umzustellen. Die Arbeitsfähigkeit sei nun gefährdet, da ein Drittel der PCs immer noch auf Windows 7 läuft. Jetzt verhandelt das Land mit Microsoft über eine Verlängerung des Supports – auf Kosten des Steuerzahlers. Mehr bei Heise.

Mitarbeiter begrüßen Automatisierung

Die Stadtwerke-Kooperation Trianel hat Mitarbeitern der Energieversorgern eine große Offenheit gegenüber der Automatisierung attestiert. Insbesondere der Wegfall langweiliger Routinearbeiten komme bei der Belegschaft gut an, sagte sagte Philipp Stephan, Leiter des Trianel Digital Lab, im Gespräch mit energate. Das Projekt „Robotics“ habe gezeigt, dass gerade derartige Aufgaben in der Regel stumpfsinnig seien, gleichzeitig aber auch anstrengend und fehleranfällig.

Erstes deutsches Luft-Taxi startet autonom

Das drohnenartige Luft-Taxi von Airbus Helicopters hat in Donauwörth seine ersten Testflüge ohne menschlichen Piloten absolviert. Allerdings kann von autonomen Fliegen vorerst keine Rede sein: Der City Airbus ist bisher nur kurz auf dem Testgelände gestartet und hat sich mit Seilen gesichert senkrecht in die Luft erhoben. Airbus Helicopters, deren Marine-Hubschrauber aktuell bei der Bundesmarine wegen fehlerhafter technischer Dokumention nicht fliegen dürfen, will das Luft-Taxi mit den vier Rotoren 2020 erstmals wirklich fliegen lassen. Langfristig plant Airbus Helicopters, bis zu vier unerschrockene Passagiere mit einer Maximalgeschwindigkeit von 120 km/h bis zu 15 Minuten lang zu transportieren. Mehr bei PC Welt.

Flotten-Management ohne rechtliche Fallstricke

Positionsbestimmung über GPS-Tracking ist für die meisten Logistik-Unternehmen bereits Basis jeder Einsatzplanung. Wie man Mapping- und Tracking-Lösungen rechtlich sicher einsetzt, hat Heise in einem Beitrag zusammengefasst.

Automatisierung revolutioniert Textilindustrie

Die Fortschritte in der Sensorik könnten einschneidende Veränderungen in der Textilwirtschaft nach sich ziehen, befürchten Experten u. a. in Bangladesch als bekanntes Niedriglohnland für die Textilindustrie. Organisationsforscher Ayad Al Ani: „Roboter können Schuhe schon recht gut herstellen. Roboter können noch nicht nähen, weil die Zuführung des Stoffes etwas komplexer ist, aber in drei bis fünf Jahren, so die Prognosen, können Roboter auch das und dann stellt sich natürlich für die Länder Nordafrikas, aber natürlich auch Indien, Bangladesch, die Frage, was tun wir mit den Hunderttausenden, mit den Millionen von Leuten, die dann von einem Tag auf den anderen obsolet werden.“ Mehr dazu in einem Beitrag des SWR.

mdex Gewinnspiel

Der Gewinner des mdex Gewinnspiels auf der Consulectra Netzleittechnik 2019 steht fest: Thorsten Schöley von Enso Netz ist ab sofort mit dem mdex Moovi E-Scooter elektrisch unterwegs – herzlichen Glückwunsch! Alle anderen Teilnehmer der Verlosung während der Consulectra Netzleittechnik 2019 haben das mdex IoT-Survival-Kit per Post erhalten. Das mdex-Team bedankt sich für die lebhafte Teilnahme und die spannenden Gespräche bei der Netzleittechnik 2019!

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IoT-Schlagzeilen KW 49: IoT exlodiert in Deutschland, IT-Fachkräftemangel auf Rekordniveau, Schatten-IT als Gefahr

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 49 | 2. Dezember 2019

IoT-Projekte: Deutlicher Anstieg in Deutschland

Nach einer neuen Studie von Telefónica und IDG setzen mehr Unternehmen denn je auf das Internet of Things. Die Zahl der Unternehmen, die bereits IoT-Projekte umgesetzt haben, ist innerhalb eines Jahres von 21 Prozent (2018) auf 44 Prozent (2019) gestiegen.

„Die diesjährige „Internet of Things“-Studie macht deutlich, dass IoT-Lösungen schon lange kein Nischendasein mehr hegen. Die Einsatzszenarien werden vielfältiger, vor allem durch den künftigen Ausbau von 5G“, so Karsten Pradel, Director B2B bei Telefónica Deutschland.

Schatten-IT als Gefahr für Unternehmen

Nach einer Studie von McAfee verfolgen 91 Prozent der befragten deutschen IT-Leiter zwar eine „Cloud-first“-Strategie. Allerdings entwickele sich eine „Schatten-IT“, die ganz eigene Risiken birgt. 53 Prozent der IT-Leiter sagen nämlich, dass über die Hälfte der Mitarbeiter in ihrem Unternehmen Anwendungen nutzt, von denen die IT-Abteilung nichts weiß. Mehr bei IT-Business.

Mehr als 120.000 IT-Stellen unbesetzt

Der Fachkräftemangel verschärft sich auch in der IT: Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom ist erstmals eine sechsstellige Zahl an IT-Arbeitsplätzen in Deutschland unbesetzt. Innerhalb von nur einem Jahr ist die Anzahl unbesetzter Stellen um 51 Prozent auf 124.000 gestiegen. Zwei Drittel der Unternehmen rechnen mit einer weiteren Verschärfung.

Ericsson: Genug Kapazität für 5G-Ausbau

Den möglichen Ausschluss von Huawei beim 5G-Ausbau sieht Ericsson gelassen. Gegenüber dem Handelsblatt hat der Telekommunikationslieferant zugesichert, ausreichend Kapazität für den 5G-Ausbau in ganz Europa zu haben.

Mehr Milch von russischen Kühen durch Virtual Reality

Glückliche Kühe sollen mehr Milch geben. Ob dem so ist, wird jetzt per Studie geklärt: In der Nähe von Moskau werden Milchkühe testweise mit speziell angepassten VR-Brillen bestückt. Die Tiere stehen jetzt virtuell auf der grünen Wiese statt im Stall, berichtet der Spiegel. Erste Ergebnisse: Die Kühe spürten weniger Angst, und die Herde sei insgesamt friedlicher.

Pirelli entwickelt Cyber-Reifen für 5G

Pirelli hat einen Sensor-Reifen entwickelt, der Fahrzustände zum Beispiel an folgende Fahrzeuge melden kann. So kann der Reifen automatisch andere Fahrzeuge vor Ungemach wie Aquaplaning, Eis oder Rollsplit warnen. Mehr bei Springer Professional.

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IoT-Schlagzeilen KW 48: Milliardenplus durch KI, Black Friday für B2B, Ransomware-Schaden 23 x höher als Lösegeld

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 48 | 25. November 2019

Künstliche Intelligenz kann allein in Deutschland 330 Mrd. Euro einsparen

Der Internet-Wirtschaftsverband eco hat errechnet, dass das Bruttoinlandsprodukts bis 2015 bei flächendeckendem Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI) über 13 Prozent steigen kann. Von den rund 488 Mrd. Euro entfallen ca. 330 Mrd. Euro auf Kosteneinsparungen und ca. 150 Mrd. Euro auf Umsatzpotenziale für alle Branchen.

Black Friday: So funktioniert der Aktionstag für Geschäftskunden

Cyber Monday und Black Friday haben sich auch in Deutschland zu anerkannten Sonderangebotstagen entwickelt. Doch auch Unternehmen im B2B-Geschäft können die Aktionswoche nutzen. Wie, verrät Prelini Udayan-Chiechi von Chat-Anbieter Zendesk.

Schaden durch Ransomware ist 23 Mal höher als Lösegeld

Das Bostoner Sicherheitsunternehmen Datto behauptet, dass der durch Ransomware verursachte Schaden das geforderte Lösegeld im Schnitt um das 23fache übersteigt. Dabei seien die Lösegeldforderung für die Datenentschlüsselung im Vergleich zum Vorjahr um 37 % gestiegen. Die Angaben basieren auf einer Umfrage unter 1400 Technologie-Diensteanbietern weltweit.

IoT-Technologie gegen E-Bike-Klau

Vodafone und IoT Venture bieten mit „It´s my Bike“ ein Überwachungsmodul an, das gestohlene Elektro-Fahrräder lokalisieren soll. Das Modul wird beim Fahrradhändler unter der Abdeckung für den Motor montiert und kostet 249 Euro. Mehr bei Computer Bild.

BASF plant 5G-Netz auf dem Firmengelände

Der deutsche Chemieriese will die Flotte an autonom fahrenden Chemietransportern auf dem Firmengelände in Ludwigshafen von aktuell sechs unbemannten Fahrzeugen auf 20 steigern. Dazu will BASF ein 5G-Campus-Netz nutzen. „Es wird sich für alle Beteiligten lohnen, 5G zielgerichtet und rasch auszubauen und entsprechende Lösungen zu entwickeln, die diese Technologie im industriellen Rahmen optimal nutzen“, sagt BASF-Vorstand Michael Heinz der Tagesschau.

Daimler-Vorstand: Europa-Cloud wichtiger als Raumfahrt

Daimler-Vorstand Wilfried Porth verlangt nach Berichten der Süddeutschen Zeitung rasche Investitionen, um eine europäische Cloud-Lösung aufzubauen. Damit soll die Abhängigkeit zu den USA und China verringert werden. „Eine europäische Cloud wäre aus meiner Sicht wichtiger als ein europäisches Raumfahrtprogramm, deshalb sollte man hier Geld und Energie investieren“, so Porth.

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IoT-Schlagzeilen KW 47: Chaos um 5G, Funklöcher, Google-Datenskandal

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 47 | 18. November 2019

5G-Ausbau bleibt in Deutschland chaotisch

Während Bundeskanzlerin Merkel Huawei nicht beim 5G-Ausbau ausschließen will, rebelliert die CDU-Basis. Beim CDU-Parteitag wollen Delegierte per Antrag China-Spionage verhindern (Die Zeit). Vodafone und Telekom basteln derweil bereits an Antennen mit Huawei-Technik (Die Welt). Doch auch ohne chinesische Eingriffe ist 5G in Punkto Sicherheit ein Pflegefall. US-Forscher haben 11 ernste Sicherheitslücken in 5G-Protokollen aufgespürt (TechBook).

Eine Milliarde gegen Funklöcher

Tatsächlich fehlt in Deutschland nicht 5G, sondern überhaupt ein flächendeckendes Mobilfunknetz. Verkehrsminister Andreas Scheuer will 1,1 Mrd. Euro aus dem erlös der 5G-Versteigerungen ausgeben, um diese zu stopfen (Deutsche Welle).

Google sammelt heimlich Millionen Gesundheitsdaten

Google hat in den USA ohne Einverständniserklärung der betroffenen Patienten oder der behandelnden Ärzte die Daten von Millionen von Patienten gesammelt und verarbeitet. Die Daten wurden von der US-Gesundheitsorganisation Ascension bereitgestellt. Mehr bei com magazin.

BlueKeep bedroht weiterhin zahlreiche Systeme

Die bereits von Microsoft mit einem Patch angegangene Sicherheitslücke BlueKeep wird nach Berichten von com magazin von Admins nur schleppend geschlossen. Forscher befürchten einen ähnlich großen Schaden wie bei der Ransomware Wannacry, durch den 200.000 Windows-PCs befallen wurden.

Github will Software im ewigen Eis archivieren

Microsoft-Tochter Github plant, die Software sämtlicher öffentlicher Archive in der Arktis für die Nachwelt zu erhalten. Dazu hat das Unternehmen Räume in einer ehemaligen Kohlemine bei Spitzbergen auserkoren.

Cyberkriminelle verlangen 4,5 Mio. Euro von mexikanischem Erdölkonzern

Keine Woche ohne Ransomware-Erpressung: Diesmal hat es den mexikanischen Erdölkonzern Pemex erwischt. Fünf Prozent aller PCs im Unternehmen seien per Ransomware verschlüsselt worden. Für die Freigabe der Daten verlangen die Erpresser 4,5 Mio. Euro in Bitcoin.

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IoT-Schlagzeilen KW 46: Rekordschäden durch Cyberangriffe, 5000 Cyborgs in Schweden, Mitarbeiter gefährlicher als Hacker

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 46 | 11. November 2019

Cloud Act: Auch die USA sind nicht sicher

Cloud-Services von US-Anbietern sind auch nicht sicher: Wie Internet World Business ausführt, erlaubt der CLOUD-Act amerikanischen Behörden, Daten zum Zwecke der Strafverfolgung herauszugeben – und zwar auch, wenn die betriebenen Server außerhalb der USA sind. So können US-Behörden zum Beispiel EU-Recht umgehen.

Rekordschäden durch Cyberangriffe

Nach Angaben des Digitalverbandes Bitkom verursachen Cyberangriffe allein bei deutschen Unternehmen pro Jahr Schäden in Höhe von 100 Mrd. Euro. Damit steigen die Kosten verglichen mit 2016 und 2017 um fast das doppelte. Damals kosteten Spionage und Erpressung nach der Umfrage rund 55 Mrd. Euro. Es war jedoch nur rund jedes zweite Unternehmen (55%) betroffen. Jetzt geben 75 Prozent der Firmen an, in den letzten beiden Jahren angegriffen worden zu sein; weitere 13 Prozent vermuten dies.

 Bis zu 5000 Schweden leben als Cyborgs

Klingt fast zu bizarr, um wahr zu sein: Das Start-up Biohax hat Mitarbeitern der schwedischen TUI-Niederlassung Bio-Chips implantiert, mit denen sie ohne Chipkarten zum Beispiel ihre Bürotür öffnen können. Angeblich sollen bereits 4500 – 5000 Schweden mit diesem Chip modernisiert worden sein, berichtet com! professional.

Studie: Mitarbeiter gefährlicher als Hacker

Laut der aktuellen Studie „Endpoint Security Management 2019” sind die Hälfte der IT-Entscheider der Auffassung, dass derzeitige oder ehemalige Angestellte sensible Daten absichtlich gestohlen, sabotiert oder gelöscht haben. Weitere Erkenntnisse bei IT Daily.

Deutschland ist Internet-Neuland

Nur 51 Prozent der deutschen Unternehmen verfügen über eine schnelle Internetverbindung von mindestens 30 Megabit pro Sekunde. Damit liegt Deutschland aber wenigstens noch im Mittelfeld der EU-Länder, sagt das Statistische Bundesamt nach Berichten der Wirtschaftswoche.

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IoT – muss das wirklich sein? Webinar mit Dennis Paul, mdex, 12. November 2019.

DIGITAL FUTUREcongress, Essen, 05. November 2019

Consulectra-Symposium Netzleittechnik 2019, Hamburg, 12. – 13. November*

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IoT-Schlagzeilen KW 45: Billshock, E-Autos, 5G für Mittelstand

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 45 | 04. November 2019

SMS-Gebühren: Adler verursachen Billshock

Russische Wissenschaftler haben den Standort von Steppenadlern per SMS überwacht. Dumm nur, dass ein Adlerweibchen zunächst nach Kasachstan geflogen ist, und später im Iran Station machte. Mangels Mobilverbindung in Kasachstan wurden sämtliche deswegen nicht versendeten Standort-SMS vom Sender des Weibchens aus dem Iran verschickt – zu Kosten von mehreren hundert Euro. Jetzt ist das gesamte Projekt in Gefahr. Die ganze Geschichte beim Spiegel.

E-Autos können Stromnetz überlasten

Energieversorger Netze BW hat im schwäbischen Ostfildern versuchsweise zehn Haushalte mit zehn E-Autos und Messtechnik ausgestattet. Ergebnis: Würden alle Fahrzeuge gleichzeitig laden, wäre die Energieversorgung gar nicht mehr gesichert. Netze BW versichert aber im Interview mit Golem, dass dieses Szenario in der Praxis nicht vorkommt.

Neue IoT-Geschäftsmodelle müssen Zusatzdienste beinhalten

Insbesondere der Fertigungsindustrie fällt es teilweise schwer, außerhalb der höheren Effizienz durch Vernetzung von Produktionsanlagen disruptive Geschäftsmodelle zu finden. Industry of Things nennt u. a. Apple und Schneider Electric als Beispiele, wie durch nicht-physische Zusatzdienstleistungen wiederkehrende Umsätze und Kundenbindung erzeugt werden kann.

5G für Mittelstand billiger

Mittelständler, Gewerbegebiete und Landwirte kommen in den Genuss von günstigeren 5G-Frequenzen. Damit ist der wochenlange Streit mit Bundesfinanzminister Scholz und der Bundesnetzagentur beendet: Scholz wollte fünfmal höhere Gebühren als die Bundesnetzagentur durchsetzen. Einzelheiten bei Golem und Wirtschaftswoche.

Google entwickelt künstliche Nase

Googles Brain Team will mit einer künstlichen Nase die Molekülstruktur von Gerüchen mittels Graph Neural Network analysieren. Das Graph Neural Network ist mit Zweidrittel von 5000 Molekülen trainiert worden. Anhand von Beschreibungen wie „süß“ oder „holzig“ konnte das Netzwerk die anderen Gerüche vorhersagen, berichtet