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IoT-Schlagzeilen KW 49: IoT exlodiert in Deutschland, IT-Fachkräftemangel auf Rekordniveau, Schatten-IT als Gefahr

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 49 | 2. Dezember 2019

IoT-Projekte: Deutlicher Anstieg in Deutschland

Nach einer neuen Studie von Telefónica und IDG setzen mehr Unternehmen denn je auf das Internet of Things. Die Zahl der Unternehmen, die bereits IoT-Projekte umgesetzt haben, ist innerhalb eines Jahres von 21 Prozent (2018) auf 44 Prozent (2019) gestiegen.

„Die diesjährige „Internet of Things“-Studie macht deutlich, dass IoT-Lösungen schon lange kein Nischendasein mehr hegen. Die Einsatzszenarien werden vielfältiger, vor allem durch den künftigen Ausbau von 5G“, so Karsten Pradel, Director B2B bei Telefónica Deutschland.

Schatten-IT als Gefahr für Unternehmen

Nach einer Studie von McAfee verfolgen 91 Prozent der befragten deutschen IT-Leiter zwar eine „Cloud-first“-Strategie. Allerdings entwickele sich eine „Schatten-IT“, die ganz eigene Risiken birgt. 53 Prozent der IT-Leiter sagen nämlich, dass über die Hälfte der Mitarbeiter in ihrem Unternehmen Anwendungen nutzt, von denen die IT-Abteilung nichts weiß. Mehr bei IT-Business.

Mehr als 120.000 IT-Stellen unbesetzt

Der Fachkräftemangel verschärft sich auch in der IT: Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom ist erstmals eine sechsstellige Zahl an IT-Arbeitsplätzen in Deutschland unbesetzt. Innerhalb von nur einem Jahr ist die Anzahl unbesetzter Stellen um 51 Prozent auf 124.000 gestiegen. Zwei Drittel der Unternehmen rechnen mit einer weiteren Verschärfung.

Ericsson: Genug Kapazität für 5G-Ausbau

Den möglichen Ausschluss von Huawei beim 5G-Ausbau sieht Ericsson gelassen. Gegenüber dem Handelsblatt hat der Telekommunikationslieferant zugesichert, ausreichend Kapazität für den 5G-Ausbau in ganz Europa zu haben.

Mehr Milch von russischen Kühen durch Virtual Reality

Glückliche Kühe sollen mehr Milch geben. Ob dem so ist, wird jetzt per Studie geklärt: In der Nähe von Moskau werden Milchkühe testweise mit speziell angepassten VR-Brillen bestückt. Die Tiere stehen jetzt virtuell auf der grünen Wiese statt im Stall, berichtet der Spiegel. Erste Ergebnisse: Die Kühe spürten weniger Angst, und die Herde sei insgesamt friedlicher.

Pirelli entwickelt Cyber-Reifen für 5G

Pirelli hat einen Sensor-Reifen entwickelt, der Fahrzustände zum Beispiel an folgende Fahrzeuge melden kann. So kann der Reifen automatisch andere Fahrzeuge vor Ungemach wie Aquaplaning, Eis oder Rollsplit warnen. Mehr bei Springer Professional.

Termine

IT-Tage, Frankfurt/Main, 09.-12. Dezember 2019

Embedded World, Nürnberg, 25. – 27. Februar 2010*

*mdex vor Ort: Treffen Sie unsere Spezialisten – jetzt Termin absprechen unter 04109-555-444!

IoT-Schlagzeilen KW 48: Milliardenplus durch KI, Black Friday für B2B, Ransomware-Schaden 23 x höher als Lösegeld

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 48 | 25. November 2019

Künstliche Intelligenz kann allein in Deutschland 330 Mrd. Euro einsparen

Der Internet-Wirtschaftsverband eco hat errechnet, dass das Bruttoinlandsprodukts bis 2015 bei flächendeckendem Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI) über 13 Prozent steigen kann. Von den rund 488 Mrd. Euro entfallen ca. 330 Mrd. Euro auf Kosteneinsparungen und ca. 150 Mrd. Euro auf Umsatzpotenziale für alle Branchen.

Black Friday: So funktioniert der Aktionstag für Geschäftskunden

Cyber Monday und Black Friday haben sich auch in Deutschland zu anerkannten Sonderangebotstagen entwickelt. Doch auch Unternehmen im B2B-Geschäft können die Aktionswoche nutzen. Wie, verrät Prelini Udayan-Chiechi von Chat-Anbieter Zendesk.

Schaden durch Ransomware ist 23 Mal höher als Lösegeld

Das Bostoner Sicherheitsunternehmen Datto behauptet, dass der durch Ransomware verursachte Schaden das geforderte Lösegeld im Schnitt um das 23fache übersteigt. Dabei seien die Lösegeldforderung für die Datenentschlüsselung im Vergleich zum Vorjahr um 37 % gestiegen. Die Angaben basieren auf einer Umfrage unter 1400 Technologie-Diensteanbietern weltweit.

IoT-Technologie gegen E-Bike-Klau

Vodafone und IoT Venture bieten mit „It´s my Bike“ ein Überwachungsmodul an, das gestohlene Elektro-Fahrräder lokalisieren soll. Das Modul wird beim Fahrradhändler unter der Abdeckung für den Motor montiert und kostet 249 Euro. Mehr bei Computer Bild.

BASF plant 5G-Netz auf dem Firmengelände

Der deutsche Chemieriese will die Flotte an autonom fahrenden Chemietransportern auf dem Firmengelände in Ludwigshafen von aktuell sechs unbemannten Fahrzeugen auf 20 steigern. Dazu will BASF ein 5G-Campus-Netz nutzen. „Es wird sich für alle Beteiligten lohnen, 5G zielgerichtet und rasch auszubauen und entsprechende Lösungen zu entwickeln, die diese Technologie im industriellen Rahmen optimal nutzen“, sagt BASF-Vorstand Michael Heinz der Tagesschau.

Daimler-Vorstand: Europa-Cloud wichtiger als Raumfahrt

Daimler-Vorstand Wilfried Porth verlangt nach Berichten der Süddeutschen Zeitung rasche Investitionen, um eine europäische Cloud-Lösung aufzubauen. Damit soll die Abhängigkeit zu den USA und China verringert werden. „Eine europäische Cloud wäre aus meiner Sicht wichtiger als ein europäisches Raumfahrtprogramm, deshalb sollte man hier Geld und Energie investieren“, so Porth.

Termine

SPS, Nürnberg, 26. – 28. November 2019*

IT-Tage, Frankfurt/Main, 09.-12. Dezember 2019

Embedded World, Nürnberg, 25. – 27. Februar 2010

*mdex vor Ort: Treffen Sie unsere Spezialisten – jetzt Termin absprechen unter 04109-555-444!

IoT-Schlagzeilen KW 46: Rekordschäden durch Cyberangriffe, 5000 Cyborgs in Schweden, Mitarbeiter gefährlicher als Hacker

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 46 | 11. November 2019

Cloud Act: Auch die USA sind nicht sicher

Cloud-Services von US-Anbietern sind auch nicht sicher: Wie Internet World Business ausführt, erlaubt der CLOUD-Act amerikanischen Behörden, Daten zum Zwecke der Strafverfolgung herauszugeben – und zwar auch, wenn die betriebenen Server außerhalb der USA sind. So können US-Behörden zum Beispiel EU-Recht umgehen.

Rekordschäden durch Cyberangriffe

Nach Angaben des Digitalverbandes Bitkom verursachen Cyberangriffe allein bei deutschen Unternehmen pro Jahr Schäden in Höhe von 100 Mrd. Euro. Damit steigen die Kosten verglichen mit 2016 und 2017 um fast das doppelte. Damals kosteten Spionage und Erpressung nach der Umfrage rund 55 Mrd. Euro. Es war jedoch nur rund jedes zweite Unternehmen (55%) betroffen. Jetzt geben 75 Prozent der Firmen an, in den letzten beiden Jahren angegriffen worden zu sein; weitere 13 Prozent vermuten dies.

 Bis zu 5000 Schweden leben als Cyborgs

Klingt fast zu bizarr, um wahr zu sein: Das Start-up Biohax hat Mitarbeitern der schwedischen TUI-Niederlassung Bio-Chips implantiert, mit denen sie ohne Chipkarten zum Beispiel ihre Bürotür öffnen können. Angeblich sollen bereits 4500 – 5000 Schweden mit diesem Chip modernisiert worden sein, berichtet com! professional.

Studie: Mitarbeiter gefährlicher als Hacker

Laut der aktuellen Studie „Endpoint Security Management 2019” sind die Hälfte der IT-Entscheider der Auffassung, dass derzeitige oder ehemalige Angestellte sensible Daten absichtlich gestohlen, sabotiert oder gelöscht haben. Weitere Erkenntnisse bei IT Daily.

Deutschland ist Internet-Neuland

Nur 51 Prozent der deutschen Unternehmen verfügen über eine schnelle Internetverbindung von mindestens 30 Megabit pro Sekunde. Damit liegt Deutschland aber wenigstens noch im Mittelfeld der EU-Länder, sagt das Statistische Bundesamt nach Berichten der Wirtschaftswoche.

Termine

IoT – muss das wirklich sein? Webinar mit Dennis Paul, mdex, 12. November 2019.

DIGITAL FUTUREcongress, Essen, 05. November 2019

Consulectra-Symposium Netzleittechnik 2019, Hamburg, 12. – 13. November*

IT-Tage, Frankfurt/Main, 09.-12. Dezember 2019

*mdex vor Ort: Treffen Sie unsere Spezialisten – jetzt Termin absprechen unter 04109-555-444!

IoT-Schlagzeilen KW 45: Billshock, E-Autos, 5G für Mittelstand

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 45 | 04. November 2019

SMS-Gebühren: Adler verursachen Billshock

Russische Wissenschaftler haben den Standort von Steppenadlern per SMS überwacht. Dumm nur, dass ein Adlerweibchen zunächst nach Kasachstan geflogen ist, und später im Iran Station machte. Mangels Mobilverbindung in Kasachstan wurden sämtliche deswegen nicht versendeten Standort-SMS vom Sender des Weibchens aus dem Iran verschickt – zu Kosten von mehreren hundert Euro. Jetzt ist das gesamte Projekt in Gefahr. Die ganze Geschichte beim Spiegel.

E-Autos können Stromnetz überlasten

Energieversorger Netze BW hat im schwäbischen Ostfildern versuchsweise zehn Haushalte mit zehn E-Autos und Messtechnik ausgestattet. Ergebnis: Würden alle Fahrzeuge gleichzeitig laden, wäre die Energieversorgung gar nicht mehr gesichert. Netze BW versichert aber im Interview mit Golem, dass dieses Szenario in der Praxis nicht vorkommt.

Neue IoT-Geschäftsmodelle müssen Zusatzdienste beinhalten

Insbesondere der Fertigungsindustrie fällt es teilweise schwer, außerhalb der höheren Effizienz durch Vernetzung von Produktionsanlagen disruptive Geschäftsmodelle zu finden. Industry of Things nennt u. a. Apple und Schneider Electric als Beispiele, wie durch nicht-physische Zusatzdienstleistungen wiederkehrende Umsätze und Kundenbindung erzeugt werden kann.

5G für Mittelstand billiger

Mittelständler, Gewerbegebiete und Landwirte kommen in den Genuss von günstigeren 5G-Frequenzen. Damit ist der wochenlange Streit mit Bundesfinanzminister Scholz und der Bundesnetzagentur beendet: Scholz wollte fünfmal höhere Gebühren als die Bundesnetzagentur durchsetzen. Einzelheiten bei Golem und Wirtschaftswoche.

Google entwickelt künstliche Nase

Googles Brain Team will mit einer künstlichen Nase die Molekülstruktur von Gerüchen mittels Graph Neural Network analysieren. Das Graph Neural Network ist mit Zweidrittel von 5000 Molekülen trainiert worden. Anhand von Beschreibungen wie „süß“ oder „holzig“ konnte das Netzwerk die anderen Gerüche vorhersagen, berichtet Heise.

Termine

IoT – muss das wirklich sein? Webinar mit Dennis Paul, mdex, 12. November 2019.

DIGITAL FUTUREcongress, Essen, 05. November 2019

Consulectra-Symposium Netzleittechnik 2019, Hamburg, 12. – 13. November*

IT-Tage, Frankfurt/Main, 09.-12. Dezember 2019

*mdex vor Ort: Treffen Sie unsere Spezialisten – jetzt Termin absprechen unter 04109-555-444!

IoT-Schlagzeilen KW 44: Effizient durch IoT, sichere EU-Cloud, Widerstand gegen Huawei

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 44 | 28. Oktober 2019

Industrial IoT: Effizienz ist wichtiger als Innovation

Bei der Einführung des industriellen Internet of Things steht bei deutschen Unternehmen nicht die Suche nach neuen Produktideen m Vordergrund. Das geht aus einer Erhebung von IDG hervor. Die wichtigsten Gründe zur Einführung des IoT sind Kostenreduzierungen und die Verbesserung der internen Effizienz und Produktivität. Einzelheiten bei Computerwoche.

Europa-Cloud Gaia X soll mehr IT-Sicherheit bringen

Das Bundeswirtschaftsministerium will morgen während des Digitalgipfels die neue Europa-Cloud Gaia X vorstellen. Ziel ist es, Unternehmen in der EU eine Cloud-Lösung anzubieten, die der DSVGO entspricht und unabhängig von den großen US-Anbietern ist. Einzelheiten bei Com.

Masterplan Ladeinfrastruktur kostet 3 Mrd. Euro

Das Bundesverkehrsministerium will den Ausbau der Ladeinfrastruktur bis 2023 mit mehr als 3 Mrd. Euro fördern, berichtet energate Messenger. Allein 50 Mio. Euro lässt das Ministerium für private Ladestationen springen.

5G mit Huawei: Widerstand gegen Bundesregierung

In einem Gastbeitrag m Handelsblatt argumentieren fünf CDU-Politiker gegen die von der Bundesregierung durchgesetzte Huawei-Beteiligung am 5G-Ausbau. Man sieht die nationale Sicherheit bedroht. Hintergründe bei Bild und Heise.

Angriffe auf IoT-Geräte vervielfachen sich

Nach einer Analyse von Kaspersky Labs haben sich die Angriffe auf IoT-Geräte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verneunfacht. Das berichtet IT Daily. Kaspersky spricht von weltweit 105 Millionen Angriffsversuchen von 276.000 verschiedenen IP-Adressen aus. Im Vorjahreszeitraum wurden „nur“ 12 Millionen Angriffe von 69.000 IP-Adressen gezählt.

US-Atomwaffen: 8-Zoll-Disketten werden ausgemustert

Was keine IP-Adresse hat, kann nicht gehackt werden: So begründet die US-Luftwaffe, dass ein Steuerungssystem für Atomwaffen noch auf Computern aus den Siebzigern läuft. Jetzt sollen wenigstens die zugehörigen 8-Zoll-Disketten gegen SSD-Platten getauscht werden. Mehr bei Heise.

Termine

IoT – muss das wirklich sein? Webinar mit Dennis Paul, mdex, 12. November 2019.

DIGITAL FUTUREcongress, Essen, 05. November 2019

Consulectra-Symposium Netzleittechnik 2019, Hamburg, 12. – 13. November*

IT-Tage, Frankfurt/Main, 09.-12. Dezember 2019

*mdex vor Ort: Treffen Sie unsere Spezialisten – jetzt Termin absprechen unter 04109-555-444!