IoT-Schlagzeilen KW 09: Windows-Zwangskonto, BMW Smart Factory, KI Ethik

IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 09 | 24. Februar 2020

BMW baut Smart Factory in Dingolfing auf

BMW erprobt in seiner neuen Smart Factory in Dingolfing erstmals eine vollständig automatisierte Logistik.  Möglich macht dies die 5G-Technologie, die im weiteren Projektverlauf in als Versuchsnetz aufgebaut werden soll. Das Joint Venture BMW Brilliance Automotive bereits alle drei BMW-Werke flächendeckend mit dem 5G-Mobilfunknetz ausgestattet. Langfristiges Ziel ist es, an allen weltweiten Werksstandorten der BMW Group ein 5G-Netz aufzubauen.

Windows 10: Zwangskonto könnte Aufwand für KMU erhöhen

Microsoft verlangt auch von deutschen Windows-Kunden in Zukunft das Anlegen eines Online-Kontos. Das Anlegen eines Zwangskontos kann bei der Installation von Windows 10 nur verhindert werden, wenn keine Internetverbindung besteht. Das dürfte gerade für kleinere Unternehmen den Installationsaufwand erheblich erhöhen. Mehr bei Com Professional.

Bosch will der KI ethische Grenzen setzen

Bosch hat sich für den Einsatz von KI in seinen intelligenten Produkten Leitlinien gegeben. Dabei soll der Mensch bei allen Entscheidungen der KI die Kontrollinstanz sein. „Mit dem KI-Kodex geben wir unseren Mitarbeitern klare Leitlinien für die Entwicklung von intelligenten Produkten an die Hand“, sagt Bosch-CEO Volkmar Denner. „Unser Ziel ist, dass die Menschen unseren KI-Produkten vertrauen.“

USA: Ransomware zwingt Pipeline-Betreiber zur Abschaltung

Die Betreiber einer US-Gaspipeline mussten mehrere Anlagen für zwei Tage abschalten, nachdem IT und OT mit Erpressungssoftware infiziert wurde. Diesmal gelang der Einbruch über die „Schwachstelle Mitarbeiter“: Die Ransomware wurde über E-Mails mit manipulierten Links verbreitet. Das meldet die US-Behörde Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) des Heimatschutzministeriums DHS. Um welches Energieunternehmen es sich genau handelt, sagte die CISA nicht.

Fast 80 Prozent automatisierbarer Büroarbeiten bleiben unentdeckt

Laut Prozess-Automatisierer Automation Anywhere bleiben fast 80 Prozent der manuellen, repetitiven Front- und Back-Office Aufgaben unentdeckt, könnten aber automatisiert werden. Die herkömmlichen manuellen Methoden zur Prozesserkennung seien aber oft zeitaufwendig und der ROI ungewiss. Automation Anywhere hat nun einen Bot vorgestellt, der eine Prozesserkennung auf Basis Künstlicher Intelligenz bieten soll. Das Programm beobachtet menschliches Verhalten und analysiert Unternehmensanwendungen, um Geschäftsprozesse zu zu automatisieren. Mehr dazu bei Infopoint Security. 

Termine

Embedded World, Nürnberg, 25. – 27. Februar 2020*

IT-Trans, Karlsruhe, 3. – 5. März 2020

secIT, Hannover, 25. – 26. März 2020

*mdex vor Ort: Treffen Sie unsere Spezialisten – jetzt Termin absprechen unter 04109-555-444!