Nicht irgendeine IoT-Plattform. Sondern Ihre.

IoT-Plattformen gibt es mittlerweile von zahlreichen Anbietern. Für welche IoT-Plattform sollten sich also insbesondere kleine und mittelständische Betriebe entscheiden? Die Antwort ist einfach: Für die eigene.

Das eigene IoT-Projekt kalkulieren. Nicht alle anderen.

Der Unterschied ist, dass mdex nicht irgendeine vorgefertigte IoT-Plattform liefert. Vielmehr geht es darum, mit dem Unternehmen Funktionalitäten zu definieren, die genau den Anforderungen entsprechen. Global agierende IoT-Plattform-Anbieter müssen dagegen möglichst sämtlichen Anforderungen aller Branchen weltweit gerecht werden. Ein einzelnes Unternehmen wird daher nur einen Bruchteil der Leistungsbandbreite vorgefertigter Lösungen nutzen können, deren Entwicklung aber insgesamt mitfinanzieren.

So verführerisch also die Anmutung von Plug & Play-Konzepten ist, so wichtig ist unter Effizienz-Gesichtspunkten zuerst die konkrete Projektdefinition und die Beschreibung des Anwendungsfalls. In der Fertigungsindustrie geht es beispielsweise darum, den Maschinenbestand zu ermitteln, welche Daten die Maschinen liefern und welche Informationen man überhaupt benötigt.

Retrofit: Maschinen für IoT-Plattformen modernisieren

Die Frage der Schnittstellen ist gerade bei heterogenen Systemlandschaften wichtig, wenn es um die Kommunikation von Maschine zu Maschine (M2M) geht: Die Zusammenführung von Anlagen ganz unterschiedlicher Generationen wirft die Frage auf, welche Schnittstellen zur Datengewinnung genutzt werden können. Retrofit bedeutet hier, dass Maschinen entsprechend modernisiert werden müssen, um sinnvolle Informationen für das IoT-Projekt zu erhalten.

Die gute Nachricht: Potenziell ist jede Maschine in der Lage, Zustandsinformationen zu senden.

M2M-Kommunikation auch ohne Kabel

Man muss nur wissen, mit welchen Informationen man z. B. auf die Auslastung oder den aktuellen Betriebsstatus einer Anlage schließen kann. Egal welche Protokolle die Maschine nutzt: mdex liefert mit der IoT-Plattform die passende Lösung, um relevante Daten logisch visuell darzustellen.

Mit der Konnektivität von mdex können diese Daten unabhängig von einer kabelgebundenen Internetanbindung ausgetauscht werden. Dazu liefert mdex M2M-SIM-Karten, die mit zahlreichen Tarifoptionen den Anforderungen unterschiedlichster Branchen gewachsen ist.

Alles aus einer Hand: M2M-SIM-Karten, Industrie-Router, Deep Packet Inspection

Dabei versteht sich mdex als Anbieter von Komplettlösungen. So bietet mdex nicht nur Hilfestellung bei der Projektdefinition, sondern liefert von Industrie-Routern über M2M-SIM-Karten bis hin zur mdex Management Plattform für die Verwaltung großer SIM-Kartenbestände alle erforderlichen Komponenten rund um die Vernetzung von Maschinen und Endgeräten.

Dieser organische Aufbau von individuellen IoT-Plattformen orientiert sich an vom Anbieter unabhängigen, offenen Standards. So hält sich mdex ohne Vendor Lock-in an höchste Sicherheitsmaßstäbe. Als ISO 27001 zertifizierter IT-Dienstleister ist mdex spezialisiert darauf, kritische Infrastrukturen vom Internet und damit vor möglichen Gefahren durch Cyberangriffe abzuschirmen. Neben OT- und IT-Beratung bei der Konzeption der individuellen IoT-Plattform stellt mdex mit Dienstleistungen wie der Deep Packet Inspection (DPI) ein Frühwarnsystem gegen Ransomware, Viren und Trojaner zur Verfügung.

Internet of Things – Hype oder Heilsbringer?

Googeln zwecklos: Wer sich das Internet of Things (IoT) ausgerechnet im Internet erklären lassen will, wird gar nicht so schnell fündig.

Synergien durch IoT-Plattformen

Mit den Daten des Internet of Things werden Synergien oft erst sichtbar.

Dort ringt die Fachwelt noch um die Deutungshoheit eines erstaunlich dehnbar wirkenden Begriffs. Tatsächlich beschreibt das Internet of Things nämlich keine Dinge, sondern die Vision von untereinander und mit dem Internet vernetzten Geräten.

Während sich diese sogenannten Smart Devices beim Endverbraucher verbreiten, revolutioniert das industrielle Internet of Things (IIoT) gerade die Art und Weise, wie zukünftig Waren produziert werden.

Zündsatz für neue Geschäftsmodelle

Mit dem industriellen Internet of Things werden im ersten Schritt Produktionsanlagen untereinander vernetzt. Dies macht es möglich, Daten zum Beispiel über Sensoren automatisch zu erheben, auszutauschen und auszuwerten. Mit der intelligenten Automatisierung können Maschinen selbstständig Wartungsbedarf melden, Roboter Warensendungen zusammenstellen oder Verkaufsautomaten bei Bedarf Ware nachbestellen. In der smarten Produktion steckt aber viel mehr Potenzial.

Praktisch jede Anlage liefert Messwerte und Sensorendaten. Mit Big Data-Technologien können die isolierten Datensilos einzelner Produktionsanlagen aufgebrochen werden, um den Datenpool insgesamt auszuwerten. Dadurch werden Synergien oft erst sichtbar. Kundenwünsche und Nutzerverhalten können direkt in Fertigung und Entwicklung einfließen. So wird Big Data zum Zündsatz für ganz neue Produktideen.

Das Produkt wird zur Dienstleistung

IoT-Investitionen in Deutschland

16,8 Mrd. Euro wollen deutsche Firmen im Jahr 2022 in IIoT-Anlagen investieren.

Richtig spannend wird das IIoT bei disruptiven Geschäftsmodellen, wenn man Daten konsequent erhebt und nutzt. Warum Kompressoren verkaufen, wenn man beim Kunden die tatsächlich verbrauchte Druckluft abrechnen kann? Warum einer Fluggesellschaft Triebwerke anbieten, wenn Schubstunden ermittelt werden können? So entwickeln sich „klassische“ Anlagenhersteller vom reinen Produktvertrieb zum Service-Dienstleister.

Statt Maschinen mit Serviceangebot zu verkaufen, wird das Produkt der Anlage zur Dienstleistung. Damit ändern sich auch die Rollen: Der Kunde kauft das Ergebnis, der Anbieter sorgt für den Betrieb und die Wartung der Maschinen. Dazu müssen aber Daten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Tatsächlich kann die Nutzung dieser Daten über die Wettbewerbsfähigkeit entscheiden. Selbst lange Markterfahrung ist keine Sicherheit mehr, wenn plötzlich ein Startup mit diesen Technologien als Konkurrent auftritt.

IT-Sicherheit: Big Data in Gefahr

Mit der vernetzten Produktion steht die Industrie aber auch vor neuen Bedrohungen. Zentrale Datenpools geraten ins Visier von Cyberkriminellen, die mit gezielter Datenverschlüsselung regelmäßig Industrieunternehmen angreifen und Lösegelder in Millionenhöhe erpressen. Längst ist Hackern klar, welche enormen Schäden gerade Großunternehmen durch Produktionsausfälle drohen und wie empfindlich eine nicht abgesicherte Infrastruktur ist.

IoT-Pattformen im Visier von Cyberkriminellen

IoT-Pattformen im Visier von Cyberkriminellen: Erpressung durch Ransomware nimmt sprunghaft zu.

Das Problem der IT-Sicherheit: Laufende Produktionsanlagen erhalten häufig keine regelmäßigen Updates. Konträr dazu kann die IT-Sicherheit nur durch eben diese sichergestellt werden. Das macht Produktionsanlagen anfällig für Angriffe über sonst längst geschlossene Sicherheitslücken.

Deep Packet Inspection: Zur Firewall gehört der Brandmelder

Eine vernetzte Produktion muss daher möglichst lückenlos mit Firewalls, geschlossenen Benutzergruppen und Verschlüsselung gegenüber dem Internet abgeschottet werden. Leichter gesagt als getan: Jede Firewall hat Schwachstellen, jede Verbindung wird irgendwann zu schwach für die pure Rechenleistung und Bandbreite potenzieller Angreifer und jedes System ist theoretisch durch menschliches Versagen bedroht.

Das bedeutet, dass nicht nur eine Firewall als Brandschutztür installiert werden muss, sondern auch ein Brandmelder: Mit Technologien wie der Deep Packet Inspection lässt sich die Kommunikation von Produktionsanlagen passiv überwachen. Da sich Maschinen in der Produktion vorhersehbar verhalten, können auffällige Aktivitäten frühzeitig erkannt werden. Angreifer und infizierte Systeme können so schnell isoliert und der Schaden minimiert werden.