14. 10. 2019: Gehackte Hacker, IT-Chaos, Thingbots

Jetzt wird zurückgehackt

Ein bayrischer Webentwickler hat den Server von Erpressungstrojaner-Hintermännern geknackt und deren Krypto-Schlüssel gestohlen. Grotesk: Der wehrhafte IT-Experte hat sich damit strafbar gemacht. Die ganze Geschichte bei Heise.

Chaos in der IT

Nach einer Erhebung des amerikanischen IT-Sicherheits-Unternehmens Ivanti haben zahlreiche Ex-Angestellte auch nach Verlassen des Arbeitgebers noch Zugriff auf dessen Daten und Anwendungen. Das berichtet IT Daily.

Ingolstadt wird erstes Mobilitäts-Testfeld

Audi, die Stadt Ingolstadt und die Telekom wollen mit 5G Autos, Radfahrer und Fußgänger vernetzen. Mögliche Anwendungen: Vernetzte Ampeln an Kreuzungen sollen per Austausch von anonymisierten Bewegungsdaten bedarfsgerecht schalten; eine unterstützte Parkplatzsuche zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens beitragen.

Bots infiltrieren das Internet of Things

Nach einer Studie von F5 Labs wurden 26 sogenannte Thingbots allein zwischen Oktober 2018 und Januar 2019 neu entdeckt. Im Gesamtjahr 2017 waren es sechs und 2016 neun. Diese Schadprogramme gefährden laut F5 Labs bereits 62 Prozent aller IoT-Geräte in geschäftskritischen Umgebungen. Wie Thingbots funktionieren, erklärt IT Daily.

Drittstaaten bedrohen 5G

EU-Mitglieder warnen vor erhöhten Risiken durch die Abhängigkeit der Netzbetreiber von 5G-Bauteil-Lieferanten. „Dadurch wird sich auch die Zahl der Angriffspunkte, die von Angreifern ausgenutzt werden könnten, und die potenzielle Schwere der Folgen solcher Angriffe erhöhen“, heißt es in der Erklärung. Zwar werden Huawei und andere chinesische Konzerne nicht ausdrücklich erwähnt. Aber: „Unter den verschiedenen potenziellen Akteuren gehen die größten Gefahren von Nicht-EU-Staaten oder von staatlich unterstützten Organisationen aus, die zudem höchstwahrscheinlich 5G-Netze ins Visier nehmen werden.“ Mehr dazu beim Spiegel.

KI kann teuer werden

Facebook zahlt 40 Mio. Dollar Entschädigung an Werbetreibende, da über Monate hinweg eine zu lange die Sehdauer von Werbevideos angegeben wurde. Facebooks Entschuldigung: Ein fehlerhafter KI-Algorithmus. Mehr zum außergerichtlichen Vergleich bei Heise.

Finanzminister will mehr Geld

Es gibt Zwist mit der Bundesnetzagentur. Für die lokalen 5G-Frequenzen der Industrie will das Bundesfinanzministerium nämlich fünfmal höhere Gebühren als die Bundesnetzagentur. Ergebnis: 5G verzögert sich vermutlich weiter. Einzelheiten bei Golem.

Termine

IoT – muss das wirklich sein? Webinar mit Dennis Paul, mdex, 12. November 2019.

DIGITAL FUTUREcongress, Essen, 05. November 2019

Consulectra-Symposium Netzleittechnik 2019, Hamburg, 12. – 13. November*

IT-Tage, Frankfurt/Main, 09.-12. Dezember 2019

*mdex vor Ort: Treffen Sie unsere Spezialisten – jetzt Termin absprechen unter 04109-555-444!