IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 41 | 7. Oktober 2019

Airbus weiht Smart Factory ein: In Finkenwerder arbeiten seit letzten Dienstag neben Menschen auch Roboter. Zwölf siebenarmige Maschinen bohren und vernieten; weitere acht Roboter führen Rumpfschalen zusammen. Die Präzision liegt bei einer maximalen Abweichung von 0,2 Millimeter, berichtet Aerotelegraph.

Datenübertragung per Lieferwagen hört sich wie ein Witz an, ist aber keiner: Die hessische Firma Dunkel rückt in internetschwachen Gewerbegebieten per Mercedes Sprinter an und überträgt große Datenbestände manuell in die Cloud. Dazu wird der Sprinter per Glasfaserkabel am Server des Auftraggebers angedockt und die Daten des Kunden auf verschlüsselte Festplatten im Fahrzeugübertragen. Danach fährt der Sprinter zu einem Rechenzentrum in der Nähe und überspielt sie in die Cloud. Mehr bei Computerbild.

Drei Viertel aller IoT-Projekte gehen schief: Das berichtet Cisco auf Basis einer Umfrage unter Führungskräften. Woran das liegt und wie man diesen Risiken begegnen kann, erläutert mdex-Chef Timo Ross in A&D.

5G ist gar nicht so sinnlos: Während 5G für Smart Cities oder autonomes Fahren noch jedem einleuchtet, erwartet Falko Binder von Cisco auch bei Endverbrauchern erheblich höheren Datenverbrauch durch leistungshungrige Endgeräte. „Lag der weltweite mobile Datenverbrauch 2017 noch bei 1,5 GByte pro Person im Monat, wird er bis 2022 auf 9,7 GByte ansteigen“, sagt Binder gegenüber Golem.

Die KI ist schuld: Ex-Microsoft-Entwickler Jerry Berg glaubt, dass die automatisierten Test-Routinen bei der Entwicklung von Windows für immer mehr Bugs und Schwachstellen im Betriebssystem verantwortlich sind. „Sie repräsentieren keine Diversität, sie agieren alle gleich, sie haben alle die gleiche Hardwarekonfiguration und haben alle den gleichen Speicher“, sagt Berg. Mehr bei Golem.

Microsoft und Windows 7: Die kostenpflichtigen „Extended Security Updates“ (ESU) für Windows 7 sollen ab Dezember nicht nur großen, sondern auch kleinen und mittleren Unternehmen angeboten werden, schreibt Heise. Drei Monate vor Supportende soll Windows 7 noch auf mehr als 28 Prozent aller Destop-Systeme verwendet werden. Damit reagiert Microsoft darauf, dass sich das Upgrade von Windows 7 auf eine neuere Version in vielen Unternehmen verzögert.

Termine

Metering Days 2019, Fulda, 09. – 10. Oktober 2019

it sa, Nürnberg, 08. – 10. Oktober 2019

DIGITAL FUTUREcongress, Essen, 05. November 2019

Consulectra-Symposium Netzleittechnik 2019, Hamburg, 12. – 13. November*

IT-Tage, Frankfurt/Main, 09.-12. Dezember 2019

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