IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 05 | 27. Januar 2020

DSL-Ausfall bei Vodafone: Tausende von Anschlüssen ohne Internet

Am Freitag meldete Vodafone aufgrund von Wartungsarbeiten massive Störung des DSL-Netzes. „Noch andauernde Wartungsarbeiten führen derzeit zu geringerer Kapazität in unserem DSL-Netz“, hieß es in einem offiziellen Facebook-Post von Vodafone. Offenbar waren vom Ausfall Tausende von Anschlüssen betroffen. Allein bei der unabhängigen Website allestörungen.de gingen 14.000 Meldungen ein. Der beste Schutz gegen DSL-Ausfälle bleibt für Unternehmen derweil eine DSL-Backup-Lösung z. B. über das mdex LTE Pro Paket.

Google-Chef warnt vor Gesichtserkennung durch KI

Google-Chef Sundar Pichai hat vor Risiken der Gesichtserkennung per KI gewarnt und Regierungen dazu aufgerufen, schnell verbindliche Regeln für deren Einsatz festzulegen. Google selbst würde bewusst auf das Angebot derartiger Technologiren verzichten, „weil uns bewusst wurde, dass es eine Technologie voller Risiken ist“. Neben etlichen asiatischen Anbietern vermarktet auch Amazon die Gesichtserkennung Recognition. Mehr dazu bei Com Professional.

Sicherheitsexperte: „Es ist zu spät, um 5G sicher zu machen“

Ob Huawei oder nicht, das 5G-Netz ist jetzt schon unsicher, sagt der renommierte Sicherheitsexperte und Kryptograph Bruce Schneier. „Chinesen, Iraner, Nordkoreaner und Russen brechen seit Jahren in US-Netzwerke ein, ohne die Kontrolle über die Hardware, die Software oder die Unternehmen, die die Geräte herstellen, zu haben“, erklärt der Fachmann, der Dozent an der Harvard Kennedy School und Vorstandsmitglied bei der Electronic Frontier Foundation, AccessNow und dem Tor Project ist. Scheier sieht drei Probleme: Erstens seien die Standards zu komplex, um sie sicher zu implementieren. Zweitens biete die Rückwärtskompabilität zu 4G zahlreiche veraltete Protokolle als Einfallstor. Drittens hätten die 5G-Standardkomitees viele Gelegenheiten zur Verbesserung der Sicherheit verpasst: Viele der neuen Sicherheitsfunktionen seien optional, und würden ähnlich wie bei 4G gar nicht erst implementiert. Mehr dazu bei Golem.

Amazon: Kein Machine Learning ohne menschliche Hilfe

Amazons Technik-Chef Werner Vogels glaubt, dass lernende Computer noch lange auf menschliche Hilfe angewiesen sein werden. Um Computersysteme überhaupt anlernen zu können, müssen Menschen 20 oder 30 Prozent der Daten für sie beschreiben. Vogels: „Dieses Verhältnis kann sich mit der Zeit verschieben. Das Ziel ist natürlich, so viel wie möglich von diesem Prozess zu automatisieren Geschäftsprozesse integrieren und automatisieren.“ Die Menschen müssten trotzdem viele Fähigkeiten behalten: „Wenn die Autobatterie aufgibt und die Roboterwagen-Software sich abschaltet, sollte man besser in der Lage sein, selber zu fahren.“ Mehr dazu bei Com Magazin.

Termine

E-World, Essen, 11. – 13. Februar 2020*

Embedded World, Nürnberg, 25. – 27. Februar 2010*

*mdex vor Ort: Treffen Sie unsere Spezialisten – jetzt Termin absprechen unter 04109-555-444!