IoT-Schlagzeilen der Woche | KW 04 | 20. Januar 2020

Osiander, Wempe, Digitech: Mittelstand im Visier von Cyberkriminellen

Nachdem in den letzten drei Jahren insbesondere Großkonzerne wie Maersk oder Norsk Hydro massive Verluste durch Ransomware verkraften mussten, konzentrieren sich Cyberkriminelle jetzt auf leichtere Beute. Insbesondere kleinere und mittelständische Betriebe sind immer noch zu wenig auf IT-Angriffe vorbereitet. So berichtet Com Magazin von den jüngsten Angriffen auf die Juwelierkette Wempe, den Buchhändler Osiander und die Schweizer Einzelhandelsplattform Digitech Galaxus.

Emotionalität entscheidend für den Erfolg von Sprachassistenten

Entwickler arbeiten daran, Sprachassistenten und Bots mehr Empathie und Emotionen einzupflanzen, um die Akzeptanz zu erhöhen. Das Erfolgsrezept beschreibt Com Magazin.

Henkel: Vernetzte Produktion senkt Kosten und Bestand

Waschmittelhersteller Henkel wurde vom Weltwirtschaftsforum (WEF) für seine vernetzte  Wasch- und Reinigungsmittelproduktion in Düsseldorf zum „Advanced 4th Industrial Revolution Lighthouse“ ernannt. Dr. Dirk Holbach, Leiter Global Supply Chain Laundry & Home Care bei Henkel: „Das Netzwerk ist eine Plattform zur Entwicklung und Skalierung von Innovationen. Darüber hinaus schafft es Möglichkeiten für unternehmensübergreifendes Lernen und Zusammenarbeit, um so neue Maßstäbe für die globale Manufacturing Community zu setzen.“

Die intern entwickelte cloud-basierte Datenplattform „Digital Backbone“ vernetzt mehr als 30 Produktionsstandorte und zehn Distributionszentren weltweit in Echtzeit. Im Ergebnis erzielt Henkel nach eigenen Angaben zweistellige Kosten- und Bestandsreduzierungen.

Allianz: Cyberangriffe werden zum größten Risiko für Unternehmen

Einer Studie der Allianz-Versicherungen zufolge sehen Unternehmen weltweit mittlerweile Cyberangriffe als größere Bedrohung an als etwa Feuer- und Explosionsgefahren in der Fertigung, Naturkatastrophen, Lieferantenausfälle oder Maschinenstillstand. „Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem Cyber für Unternehmen genauso wichtig ist wie die traditionellen Geschäftsrisiken“, erklärt Jens Krickhahn, Practice Leader Cyber, AGCS Zentral- und Osteuropa. Cyberkriminalität kostet heute nach Allianz-Schätzungen 600 Milliarden Dollar (520 Milliarden Euro) pro Jahr, gegenüber 445 Milliarden Dollar (385 Milliarden Euro) im Jahr 2014 (Quelle: Center for Strategic and International Studies). Dem gegenüber steht ein durchschnittlicher wirtschaftlicher Schaden von 208 Milliarden Dollar (180 Milliarden Euro) aus Naturkatastrophen über die letzten zehn Jahre – also nur rund ein Drittel.

Datenschutz-Bedenken behindern IoT-Projekte

Insbesondere bei kleineren und mittelständischen Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern hemmen Sorgen vor Industriespionage und Hackerangriffen die Innovationsfreude.  Das geht aus einer Studie von IDG Research Services und dem TÜV SÜD hervor. Vor allem kleinere Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern haben Vorbehalte bei IoT-Projekten. Ihnen fehlen oft Ressourcen und Know-how, wenn es um Datenschutz und IT-Sicherheit geht, deshalb wollen sie hier möglichst kein Risiko eingehen“, sagt Stefan Vollmer, CTO der TÜV SÜD Sec-IT GmbH. Mehr bei Zeitung für kommunale Wirtschaft.

Cyberangriff auf Picanol hat dramatische Auswirkungen

Der belgische Maschinenbauer muss wegen eines Ransomware-Angriffs 1500 der 2300 Beschäftigten in Kurzarbeit schicken; der Handel mit der Picanol-Aktie wird kurzfristig ausgesetzt. Mehr dazu bei Com Magazin.

Termine

E-World, Essen, 11. – 13. Februar 2020*

Embedded World, Nürnberg, 25. – 27. Februar 2010*

*mdex vor Ort: Treffen Sie unsere Spezialisten – jetzt Termin absprechen unter 04109-555-444!